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_posts/2024-10-01-schwindender-gemeinsinn-und-achtsamkeit.md
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Original file line number | Diff line number | Diff line change |
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@@ -0,0 +1,34 @@ | ||
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title: Der schwindende Gemeinsinn – Eine Folge fehlender Achtsamkeit | ||
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In einer Welt, die sich immer schneller dreht, scheint der Mensch zunehmend Gefahr zu laufen, seine **Verbindung zu sich selbst, zu anderen und zur Gemeinschaft** zu verlieren. Die Hektik des Alltags, der Druck, leistungsfähig zu sein, und die ständige Verfügbarkeit digitaler Medien lenken unsere **Aufmerksamkeit immer mehr nach außen und weg von unserem inneren Kern**. Die Folge ist ein schleichender **Verlust an Gemeinsinn**, der sich in vielen Bereichen unseres Lebens bemerkbar macht. | ||
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Fehlende Achtsamkeit gegenüber der Gemeinschaft zeigt sich in einer zunehmenden **Gleichgültigkeit gegenüber den Bedürfnissen anderer**. | ||
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### Jeder lebt und stirbt für sich alleine | ||
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Wir leben in einer Gesellschaft, in der Individualismus und Eigeninteresse oft über das Wohl der Gemeinschaft gestellt werden. Das **Zusammengehörigkeitsgefühl**, das früher viele Gemeinschaften prägte, scheint zu schwinden. **Nachbarschaftshilfe**, ehrenamtliches **Engagement** und soziale **Kontakte** werden immer seltener. An die Stelle tritt eine Gesellschaft, in der jeder für sich selbst sorgt und in der **soziale Kontakte oft nur noch über digitale Medien gepflegt** werden. | ||
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## Entfremdung vom Ort an dem wir leben | ||
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Auch die Achtsamkeit gegenüber dem Gemeinwesen nimmt ab. Die Bindung an den Ort, an dem wir leben, wird immer lockerer. Wir sind mobiler als je zuvor und wechseln häufiger den Wohnort. Dadurch **verlieren** wir die **Verwurzelung in einer bestimmten Gemeinschaft** und das **Gefühl der Verantwortung für unseren Lebensraum**. | ||
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➔ Die Folge ist, dass viele Menschen sich von den Entscheidungen der Politik entfremdet fühlen und sich **nicht mehr für das Gemeinwohl engagieren**. | ||
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### Achtsamkeit gegenüber den eigenen Belangen wird vernachlässigt, und führt zu Belastungen | ||
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Doch nicht nur die Achtsamkeit gegenüber der Gemeinschaft und dem Gemeinwesen nimmt ab, auch die Achtsamkeit gegenüber den eigenen Belangen wird oft vernachlässigt. Der ständige **Leistungsdruck** und die **Angst, etwas zu verpassen** (Yolo), führen dazu, dass viele Menschen ihre eigenen Bedürfnisse ignorieren. Sie arbeiten übermäßig, schlafen zu wenig und ernähren sich ungesund. Die Folge sind **Stress**, Burnout und eine Vielzahl von psychosomatischen Erkrankungen. | ||
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## Was können wir tun, um den Verlust des Gemeinsinn aufzuhalten? | ||
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Um den Verlust an Gemeinsinn aufzuhalten, ist es notwendig, wieder **mehr Achtsamkeit** zu entwickeln. Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt **präsent** zu sein, die eigenen Gedanken und Gefühle **wahrzunehmen** und sich der **Bedürfnisse anderer bewusst zu sein**. Durch Achtsamkeitsübungen wie Meditation und Yoga können wir lernen, zur Ruhe zu kommen und uns wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. | ||
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## Die Gemeinschaft ist wichtig für den Gemeinsinn, und die Pflege sozialer Beziehungen | ||
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Darüber hinaus ist es wichtig, sich wieder stärker **mit seiner Gemeinschaft zu verbinden**, sei es durch ehrenamtliches Engagement, die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen oder einfach nur durch **Gespräche mit den Nachbarn**. | ||
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Auch die **Pflege von sozialen Beziehungen** zu Freunden und Familie trägt dazu bei, das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken. | ||
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Indem wir wieder mehr **Achtsamkeit für uns selbst, für andere und für unsere Umwelt** entwickeln, können wir dazu beitragen, eine Gesellschaft zu schaffen, in der **Gemeinschaftlichkeit und Solidarität** wieder einen höheren Stellenwert einnehmen. | ||
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2024-10-01 |